Die Liberalisierung der Energiemärkte hat es Akteuren fernab der Erzeugung von elektrischer Energie ermöglicht, neue Rollen im Stromhandel wahrzunehmen. Mit den gewachsenen Anforderungen an die Ware Strom gewinnen Systemdienstleistungen im elektrischen Netz zunehmend an Bedeutung. Regelleistung und Lastmanagement sind dabei zwei besonders
wichtige Dienstleistungsformen, weil sie gerade bei Engpässen der Versorgung wichtige Faktoren darstellen und in der Regel gesamtheitlich günstiger sind als das Vorhalten zusätzlicher Kraftwerke. Wie Betriebe aus der Stahlbranche, insbesondere Elektrostahlwerke, Teil des Angebots von Systemdienstleistungen der Versorgung werden können, soll dieser Artikel darlegen.