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voestalpine Tubulars und IMS verbessern Oberflächenfehler-Erkennung

Die Kooperation zwischen der IMS Messsysteme GmbH und der voestalpine Tubulars GmbH & Co. KG meldet einen Durchbruch. Mögliche Oberflächenfehler auf den walzwarmen Fertigrohren erkennt man nun unmittelbar hinter dem Streckreduzierwalzwerk. Damit ist deren Detektion einen weiteren Schritt an den Herstellungsprozess herangerückt. Die voestalpine Tubulars ist ein Vorreiter bei der Herstellung nahtlosgewalzter Rohre. Dabei vertraut […]

von | 26.06.22

Die Kooperation zwischen der IMS Messsysteme GmbH und der voestalpine Tubulars GmbH & Co. KG meldet einen Durchbruch. Mögliche Oberflächenfehler auf den walzwarmen Fertigrohren erkennt man nun unmittelbar hinter dem Streckreduzierwalzwerk. Damit ist deren Detektion einen weiteren Schritt an den Herstellungsprozess herangerückt.

Die voestalpine Tubulars ist ein Vorreiter bei der Herstellung nahtlosgewalzter Rohre. Dabei vertraut das Unternehmen in puncto Qualität auf die Messtechnik von IMS. Was das gemeinsame Projekt gemäß dem voestalpine-Motto „one step ahead“ macht, ist die Kombination zweier Messtechniken in einem System.

Hierfür wurden die radiometrischen Komponenten des bereits vorhandenen 4-Kanalmesssystems zusammen mit der Kamera- und Lasertechnik der surcon 3D Oberflächeninspektion in einem neuen, von den Abmessungen her nur geringfügig größerem Gehäuse montiert. Diese Verschmelzung zweier komplexer Techniken bietet mehrere Vorteile:

  • Alle Messdaten wie Wanddicke, Durchmesser und Profil, Temperatur und Oberflächenfehler können Nutzer simultan am gleichen Messort ermitteln.
  • Die Notwendigkeit zusätzlichen Bauraum für eine weitere Messstelle zu schaffen entfällt
  • Lediglich geringe Anpassungen an den Rollgangselementen sowie deren Umgebung sind notwendig

Das Feedback aus Kindberg ist positiv und bestätigt der IMS Messsysteme GmbH die vollumfängliche Erfüllung der Kundenanforderung

„Aus dem Produktionsalltag ist das Oberflächeninspektionssystem bereits nach einer kurzen Einlernphase nicht mehr weg zu denken. Aus unserer Sicht ist die Oberflächenbeschaffenheit neben der Außendurchmesser- und Wandstärkenmessung ein wesentlicher Bestandteil, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen”, erklärt Thomas Brunner, Assistant Production Manager Tube Rolling Mill, voestalpine Tubulars.

Technische Details

Die Reaktionszeit zur Behebung der Fehlerquelle an den Aggregaten, wie zum Beispiel Anhaftungen an den Walzen der Gerüste, kann deutlich reduziert werden, ebenso wie die Ausschussrate. „Das neue Oberflächeninspektionssystem von IMS bewahrt uns davor, Produktionsschritte durchzuführen, die wir nicht benötigen.“

Die Position und Art von detektierten Oberflächenfehlern können Nutzer umgehend an die nachfolgenden Produktionsbereiche kommunizieren. Bei festgestellten Fehlern, die durch ihre Ausprägung bei der Qualitätskontrolle unweigerlich zu Ausschuss führen, sind die nachfolgenden Produktionsschritte verzichtbar. Periodisch auftretende Fehler auf den Rohroberflächenfehler sind gut erkennbar, zugeordnet und können schnell eliminiert werden.

Ein technisches Update eines bestehenden Rohrwandmesssystem, welches für PQF- und FQM-Walzwerkbetreiber und Anwender von 2-, 4-, 9- oder 13-Kanal Wanddickenmessbügeln der IMS Messsysteme GmbH eine wirtschaftliche Option ist. Die frühestmögliche Erkennung von Oberflächenfehlern wird in der Nahtlosrohrherstellung wichtig sein. Schon heute kann die Branche nicht mehr auf hochgenaue Messtechnik verzichten, ohne Produktqualität zu verringern.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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