Mithilfe der numerischen Simulation lassen sich Effekte sichtbar machen, die in Experimenten nur schwer erfassbar sind. Darüber hinaus kann man auch Aussagen in Fällen treffen, in denen Experimente teuer und aufwendig wären bzw. in denen sich ein praktisches Experiment von vornherein ausschließt. So kann beispielsweise die Rinnengeometrie bzw. das Spulenprofil eines Induktionsrinnenofens nicht ohne entsprechenden Aufwand geändert werden. Deshalb sind numerische Simulationen auf der Basis von Finiten Elementen für die Untersuchung der Frequenzabhängigkeit des Wirkungsgrades beim Rinnenofen erste Wahl.